Allgemein

Der MENSCH im Mittelpunkt

Ein Unternehmen ist keine Maschine, sondern ein durch Menschen gebildetes System.

Daraus folgt meiner Meinung nach, dass Führung nicht nur aus Strategie und Finanzen besteht. Ich möchte den Großteil meiner Zeit in die Kommunikation mit den Kolleg:innen investieren: Zuhören und entsprechend handeln! Mir geht es um Abstimmung und Motivation, from ‚human to human‘, kurz „H2H“.

Diversität & Stärken stärken

Auch in der Natur ist es für alle Beteiligten am Besten, wenn die Vielfalt groß ist.

Wenn jede:r macht, was sie oder er am Besten kann, ist nicht nur die allgemeine Motivation hoch, auch die Ergebnisse sind es. Ich hoffe nicht auf brave Befehlsempfänger, ich fördere bunte Erlebnisse eines vielseitigen Teams.

Dabei ist die Freiheit wesentlich, individuelle Potentiale zu entwickeln und persönliche Fähigkeiten einzusetzen. Ganz ohne Vorwürfe, ganz ohne Zeigefinger!

In dynamischen Zeiten Das ist ein großer Auftrag an die HR-Teams. Die Aufgaben sind dynamisch, neue Situationen erfordern plötzlich völlig neue Rollen. Die Rolle des HR verschiebt sich weg von der Verwaltung hin zu einer Mitgestaltung des Unternehmens – immerhin sind die Menschen DER erfolgskritische Faktor.

Wer heute noch auf die Monokultur der ‚Befehlsempfänger‘ hofft, wird scheitern. Schon alleine der Megatrend Digitalisierung bricht diese klassische Unternehmensphilosophie, dazu kommen aber auch die Veränderungen in der Demografie mit den sich laufend verändernden Erwartungshaltungen.

Neue Wege

Woher kommt bloß der Irrglaube, kulturelle Veränderung würde vor den Türen eines Unternehmens stoppen? Warum fällt es vielen Personen in den Führungsetagen so schwer, Vertrauen in die Menschen zu stecken und eine immanente Innovation zuzulassen?

Ist die Freiheit der persönlichen Entfaltung gegeben, stehen am Ende von Diskussionen neue Lösungen, die von Einzelnen gar nicht kommen kann.

„Es war immer schon so!“

Ein schwaches Argument.
Eine rückwärts gewandte Vision.
Eine Aussage, die die Angst der Personen zeigt, sich mit unbekannten Situationen auseinanderzusetzen und sich auch dann „in der Führungsrolle zu bestätigen“.

Innovativ & agil

Wie sind innovative Unternehmen aufgestellt, damit es auch in fünf Jahren noch stimmt?

Anders.

Agile und selbstorganisierte Unternehmen haben ein anderes Verständnis von Plänen und Führungsrollen. Der Fünf-Jahres-Plan weicht einer Vision, Kennzahlen werden zu Richtwerten … weil es am Ende ja eh immer anders kommt!

Die Sicherheit, die aus der braven Verfolgung von Plänen erwächst, weicht dem Vertrauen, in die richtige Richtung zu gehen.

Ein agiler Plan gibt einen Rahmen vor und beschreibt Konzepte anstatt Tage und Werte vorzugeben.